Reisen mit Leidenschaft: Unterwegs an der australischen Ostküste

Reisen ist Leidenschaft …

Lebensfreude, Freiheit und Offenheit. Es ist die Zeit um sich selbst zu entdecken, Neues zu erfahren und über seinen Horizont hinaus zu wachsen. In unserem täglichen Wohlstandsleben dreht sich oftmals alles um Geld, Besitz und Erfolg. Doch was von all‘ dem ist wirklich wichtig?

Auf meiner zwei-monatigen Reise dieses Jahr, hatte ich viel Zeit darüber nachzudenken. Was ist wirklich wichtig im Leben und was nicht? Job und Geld ja, denn ohne gibt es auch kein Reisen. Doch ein „erfolgreiches“ Leben ist nicht nur ein gut gefülltes Konto und eine beeindruckende Visitenkarte. Besitz kann verloren gehen oder es beginnt den „Besitzer zu besitzen“. Erinnerungen hingegen, gehören einem ganz alleine.

Zwei Monate alleine unterwegs

Vom Job zwei Monate frei zu nehmen war die beste Entscheidung, die ich in letzter Zeit getroffen hatte. Noch dazu war es eine besondere Erfahrung, da mein Freund nicht mit mir kommen konnte. Ich war also alleine unterwegs. Bereits erste Erfahrungen im Backpacking hatte ich gesammelt. Doch das war nun eine neue Dimension. Ein neues Abenteuer.

Ich war nervös, hatte Angst vor der Reise und konnte auch die Nächte bevor es los ging nur wenig schlafen. Doch das alles war nur der Anfang einer wundervollen Zeit. Mein erster Stop: Australien. Zum Glück hatte ich Freunde in Australien, die eine Stunde von Melbourne wohnten in Geelong. Mein australischer Freund holte mich vom Flughafen ab und ich konnte bei ihnen im Haus wohnen. Das war ein wunderbarer Start.

Strong Piccolos und Dim Sims

Unterwegs zu sein mit Locals ist wirklich grandios, da man zu den Plätzen kommt, die man sonst nie sehen würde. Am ersten Tag fuhren wir mit dem Zug von Geelong nach Melbourne um die Stadt zu besichtigen. Vorher gab es noch in einem der zahlreichen Coffeeshops in Geelong einen „strong piccolo“ – ein doppelter Espresso mit einem Schuss Milch. Wenn man es genau betrachtet, kommt das Wort „piccolo“ aus dem Italienischen und bedeutet klein. Ein starker, kleiner Kaffee also.

Was ich nicht wusste? Melbourne und der südliche Teil der Ostküste sind bekannt für ihren guten Kaffee. Das hatte ich auch nicht erwartet. Ich dachte nur Italiener machen so guten Kaffee, doch Irrtum. Der Kaffee dort ist fantastisch. Angekommen in Melbourne – das nächste kulinarische-australische Highlight: DimSim. Nein, nicht DimSum. Es ist die australische Version davon und unglaublich gut. Teigtaschen gefüllt mit faschiertem Fleisch. Klingt unspektakulär doch wenn es gut gemacht ist, unglaublich!

Künstler & Graffitis in Melbourne

Melbourne ist die kulturelle Hauptstadt der Ostküste. Beim Spaziergang durch die Stadt, sieht man hier und dort ein künstlerisches Graffiti oder ein architektonisch interessantes Gebäude. Melbourne ist the place to be: mediterranes Flair, westlich und unglaublich international. Leider hing mir der Jetlag noch etwas nach, und die Kraft reichte nicht um noch mehr Melbourne zu genießen. Zurück in Geelong ein australisches Must: Barbecue. Die Australier lieben ihr Grillfleisch, und ehrlich gesagt, nicht nur die Australier lieben es.

Für die nächsten Tage stand ein großes Highlight auf dem Programm: die berühmte Great Ocean Road. Diese beeindruckende Küstenstraße, die von Melbourne Richtung Adelaide sich über mehrere hundert Kilometer erstreckt, ist der Touristenmagnet schlechthin. Die Eltern meiner Freunde hatten ein „Cabin“ an der Great Ocean Road, somit hatten wir eine großartige und für mich günstige Unterkunft für die nächsten Tage.

Koalas an der Great Ocean Road

In Australien wachsen über 100 verschiedene Arten von Eukalyptusbäumen. Doch die Koalas sind wählerisch und fressen nur einige wenige. An der Great Ocean Road entlang fahrend, sieht man unglaublich viele Eukalyptusbäume. Teilweise sind sie schon total zerfressen von den Koalas. Daher sind die Tiere leider auch gefährdet und natürlich auch durch den fortschreitenden Städtebau und der Verkleinerung ihres Lebensraumes.

Auf dem Weg zu den zwölf Aposteln „Twelve Apostels“ war es dann soweit: wir sehen Koalas, die in den Bäumen am Straßenrand hängen. Obwohl ich Koalas im Zoo gesehen hatte, war diese Erfahrung nicht zu vergleichen wenn man die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum sieht. Ein Pärchen hing sogar gemeinsam auf einem Baum, eine Mama mit ihrem Baby. Und auch ein ganz dicker, großer Koala ganz nah am Straßenrand. Das war eine der tollsten Erfahrungen, die ich auf meiner Reise machen konnte. Unvergesslich!

Die erste Woche verging wie im Flug und ich hatte mich schon sehr an die Kaffeekultur und die Strände bei Geelong gewöhnt, und auch an meine einmalige australische Gesellschaft. Doch stand schon die nächste Reiseetappe vor der Tür. Ich verabschiedete mich von meinen Freunden und flog in das nur eine Stunde entfernte Sydney.

In love with Sydney

Es war der Moment, als ich mich in diese Stadt verliebte. Diese einmalige Metropole an der Ostküste von Australien. Die pulsierende, internationale, freundliche Stadt, die Lebensqualität und ein Gefühl vermittelt, das einmalig ist.

Auf meiner weiteren Reise geht es an der australischen Ostküste entlang an die Sunshine Coast, nach Noosa & Fraser Island mit einem Zwischenstop in Brisbane. Wenn Ihr wollt, nehme ich Euch mit auf Segelturn zu den wunderschönen Whitsunday Islands und zum Schnorcheln ans innere Great Barrier Reef. Seid dabei auf margute.com.

13 Gedanken zu “Reisen mit Leidenschaft: Unterwegs an der australischen Ostküste

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